13. Deutscher Seniorentag vom 24. bis 26. November 2021 in Hannover

Wir. Alle. Zusammen.

 

 

– Veranstaltungshinweis –

 

13. Deutscher Seniorentag

24. bis 26. November 2021

Wir. Alle. Zusammen.

 

Die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen - führt zusammen mit ihren Mitgliedsverbänden vom 24. bis 26. November 2021 den 13. Deutschen Seniorentag in Hannover durch.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Veranstaltung im Hannover Congress Centrum (HCC) mit einer Rede eröffnen. Prominente Gäste wie der Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer, die Schauspielerin Uschi Glas und der Schauspieler Walter Sittler, der frühere Bremer Bürgermeister Henning Scherf und die Theologin Margot Käßmann haben Ihre Teilnahme zugesagt.

Unter dem Motto „Wir. Alle. Zusammen.“ bieten 150 Einzelveranstaltungen Information, Austausch und Unterhaltung zu allen Fragen des Älterwerdens: von Gesundheit über Mobilität und Wohnen bis zu Pflege, sozialer Sicherheit und vielem mehr. Auf der Messe des Deutschen Seniorentages präsentieren Aussteller aus Deutschland und der Region innovative Angebote für ältere Menschen. Ein Parcours für körperliche und geistige Fitness, ein Tanz-Treff in der Mittagspause und viele andere Angebote laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Der 13. Deutsche Seniorentag 2021 möchte ein Zeichen für einen starken Zusammenhalt zwischen den Generationen und gesellschaftlichen Gruppen setzen. Er ruft dazu auf, gemeinsam gute Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen wie den demografischen Wandel, die Digitalisierung und den Klimaschutz zu finden. Nur gemeinsam kann eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft gelingen.

 

dbb bundesseniorenvertretung auf dem 13. Deutschen Seniorentag

 

Impulse mit Diskussion „Smart wohnen – aber sicher!?“

24. November 2021, 14.30 – 16.00 Uhr, Future Meeting Space A, Hannover Congress Centrum

Im Rahmen des 13. Deutschen Seniorentages führt die dbb bundesseniorenvertetung ein Panel bestehend aus Impulsvorträgen mit anschließender Diskussion zum Thema „Smart wohnen – aber sicher!?“ durch.

Spätestens mit der COVID-19-Pandemie ist die Digitalisierung auch im Alltag älterer Menschen angekommen. Dennoch gibt es weiterhin Ängste und Vorbehalte gegenüber der digitalen Technik. Mit der Veranstaltung sollen die Erleichterungen und Möglichkeiten durch digitale Assistenzsysteme in den eigenen vier Wänden älteren Menschen und ihren Angehörigen nahegebracht werden. Der von vielen gewünschte Verbleib in der eigenen Wohnung wird damit erleichtert.

Ideen, Lösungsvorschläge und praktische Umsetzungen werden Dr. Sibylle Meyer, Mitglied der Achten Altersberichtskommission und Leiterin der SIBIS Instituts für Sozialforschung und Projektberatung, und Thomas Schatz, Seniorentechnikberater Hochschule Harz, vorstellen.

Messestand

Ganztägig vom 24. bis 26. November 2021

Stand Nummer G 29, Glashalle

Die dbb bundesseniorenvertretung und die Mitgliedsgewerkschaften informieren zu seniorenpolitischen Themen und über ihre gewerkschaftliche Arbeit.

Eintrittskarten und Corona-Schutzmaßnahmen

Auf dem Deutschen Seniorentag gilt die 2G-Regelung.

Eintrittskarten für den Deutschen Seniorentag sind unter www.deutscher-seniorentag.de erhältlich. Wer keinen Internetzugang hat, kann bis zum 17. November 2021 Karten telefonisch unter 0228/24 99 93-55 bestellen. Eine Tageskasse im HCC ist am 22./23. November 2021 von 10.00 bis 16.00 Uhr, an den Veranstaltungstagen ab 9.00 Uhr geöffnet.

Alle Informationen dazu sowie zum Programm und rund um den Besuch des Deutschen Seniorentages finden Sie auf www.deutscher-seniorentag.de.

Hinweis: Die dbb bundesseniorenvertretung übernimmt keine Kosten für die Teilnahme an der Veranstaltung.

VDR Seniorenseminar verschoben 21. - 23. November 2021

Das VDR Seniorenseminar B 042 CH vom 7. - 9. März 2021 an der dbb Akademie in Königswinter wurde aufgrund der Pandemielage verschoben auf den 21. bis 23. November 2021.

Aktuelles

Für unsere Senioren

Unterstützung für Pflegebedürftige während der Corona-Pandemie

Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Gesetzgeber befristet Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zur familiären Entlastung und Unterstützung gewährt. Wesentliche Änderungen sind:

  1. Bei einer plötzlich eintretenden Pflegesituation wird die Freistellung für die Angehörigen von 10 auf 20 Tage erhöht. Diese 20 Tage sind auch teilbar, etwa zwischen Geschwistern. Für das Pflegeunterstützungsgeld - auf Antrag 90% des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts von der Pflegekasse – gilt also die maximale Dauer von 20 Tagen. Die Regel war zunächst befristet bis zum 30.09.2021, ist aber jetzt verlängert worden bis zum 31.12.2021.
     
  2. Der Entlastungsbetrag im Pflegegrad I von 125 € kann zwar angespart werden, verfällt jedoch bis zum 30.6. des Folgejahres. Hier ist die Ansparphase um drei Monate verlängert worden bis zum 30.09.2021. Das Geld kann auch für haushaltsnahe Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfe eingesetzt werden, sofern Corona bedingt ein Erfordernis dargelegt wird, etwa Hilfe beim Einkaufen.
     
  3. Der Betrag für die Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege, der normalerweise bei 1612 € liegt, wird befristet um 50% angehoben auf 2.418 €. Dies aber nur unter der Voraussetzung, dass die Kurzzeitpflege in einer Einrichtung zur medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation in Anspruch genommen wird.
     
  4. Es gibt diverse Erleichterungen bei der Inanspruchnahme von Familien- und Pflegezeit: Die Mindest-Wochenarbeitszeit (15 Wstd.) kann für einen Monat unterschritten werden, bereits „angebrochene“ Familien-Pflegezeit kann nach Unterbrechung fortgesetzt werden und die Vorankündigungsfristen beim Arbeitgeber werden auf 10 Tage verkürzt. Die Zahlung für Hilfsmittel – bisher monatlich 40 € - ist bis zum 31.12.2021 auf 60 € pro Monat angehoben worden

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Impfstrategie

Seniorinnen und Senioren brauchen verlässliche Informationen

  • Rentner beim Impfen

Der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertetung Horst Günther Klitzing hat die teilweise schlechte Organisation der Vergabe vom Impfterminen kritisiert. Die Situation sei insbesondere für viele ältere Menschen oder solche mit Einschränkungen unhaltbar, sagte Klitzing am 1. Februar 2021 in Berlin.

In einigen Bundesländern würden Seniorinnen und Senioren zum Beispiel aufgefordert, eine Telefonnummer zur Terminvereinbarung anzurufen. Dabei wüssten sie oft nicht, wann eine Impfung überhaupt realistisch sei. „Es darf nicht sein, dass Betroffene über Stunden eine Hotline anwählen, um dann lediglich zu erfahren, dass es derzeit keine Impfung gibt“, so der Chef der dbb senioren. Auch der derzeitige Mangel an Impfstoff rechtfertige einen solch respektlosen Umgang mit älteren Menschen nicht. Im Gegenteil sollte gerade diese Personengruppe eine verlässliche Information über den voraussichtlichen Zeitraum erhalten, in dem sie einen konkreten Impftermin vereinbaren können, forderte Klitzing.


Irritiert zeigte sich Klitzing außerdem über die Situation in den Senioren- und Pflegeheimen, die je nach Bundesland stark variiere. Monatelang sei darüber diskutiert worden, dass die dort lebenden Menschen besonders geschützt werden müssten. Jetzt stiegen die Infektionszahlen in diesen Einrichtungen dennoch. „Daraus kann ich nur schließen, dass mehr als einen Monat nach Impfbeginn immer noch nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- und Pflegeheimen geimpft sind“, so Klitzing. Positiv wertete er hingegen das Vorgehen in einigen Bundesländern, Betroffene per Brief zur Terminvergabe einzuladen. Es müsse allerdings beachtet werden, dass viele dieser Personen selbst nicht in der Lage seien einen Termin online zu vereinbaren. Ihnen bleibe dann wieder nur eine überlastete Telefonnummer. Hier sehe die dbb bundesseniorenvertretung Verbesserungsbedarf.


Grundsätzlich dürfe die Zugehörigkeit zur Hochrisikogruppe aus Gründen der Impfgerechtigkeit nicht nur über das Alter definiert werden: „Viele Schwerstkranke brauchen die Impfung mindestens genauso dringend oder gar dringender als rüstige Achtzigjährige – hier muss eine Einzelfallentscheidung möglich sein“, so Klitzing.

Mehr zum Thema

Impfskepsis verlängert die Pandemie – Öffentlicher Dienst kann Vorbild für Impfkultur sein (08.01.21, dbb.de)


Informationen zur Covid-19-Impfung

Die VDR-Seniorenvertretung informiert über die Impfkampagne der Bundes- und Landesregierungen. Die Impfung ist eine wirksame Schutzmaßnahme.

Wir unterstützen die Entscheidung der Bundesregierung, bei der Durchführung der Impfung zu priorisieren, und bauen auf die Solidarität der jüngeren Altersgruppen.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Die Beteiligung an der Impfmaßnahme soll weiterhin freiwillig bleiben. Auskünfte über gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen müssen von Wissenschaft und Politik transparent und zeitnah publiziert werden.
Im Folgenden haben wir einige Internetadressen aufgeführt, die umfangreiche Informationen zur Impfung geben können.

Fragen und Antworten:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

https://www.pkv.de/wissen/versorgung/corona-impfung/

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Informationen:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/mythen-impfstoff-1831898

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

https://www.zusammengegencorona.de/informieren/

https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/wie-funktioniert-impfen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Medizinische Versorgung flächendeckend sichern

Für eine ausgezeichnete medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum hat Horst Günther Klitzing, Vorsitzender der dbb bundesseniorenvertretung, im Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 02.06.2020 geworben.

Hinsichtlich der Pflege warnte Klitzing außerdem vor den steigenden Eigenbeiträge bei stationärer Pflege.

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Weltweit fordern Organisationen einen UN-Aktionsplan für die Rechte Älterer

Gemeinsamer Brief an UN-Generalsekretär

Mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt haben UN-Generalsekretär António Guterres für seine eindringliche Stellungnahme im Mai zur Situation älterer Menschen in der Corona-Krise gedankt. Auf Initiative der Organisation HelpAge-International haben sie einen gemeinsamen Brief an Guterres geschickt. Darin fordern sie den UN-Generalsekretär auf, seine Empfehlungen in einen konkreten UN-weiten Aktionsplan für einen besseren Schutz der Rechte Älterer umzusetzen. Die BAGSO hat den Brief mitgezeichnet, zusammen mit Seniorenorganisationen aus der ganzen Welt und internationalen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch.

Bereits Anfang Mai hatten zahlreiche Seniorenorganisationen in einem offenen Brief auf die Stellungnahme des UN-Generalsekretärs reagiert und seinen Appell begrüßt, die Menschenrechte und die Würde älterer Menschen in der Corona-Krise zu respektieren.

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Anrechnung von Kindererziehungszeiten
Bayern sorgt für Verbesserungen bei Beamtenpensionen

Seit Einführung der Mütterrente, welche die Kindererziehungszeiten bei Pension und Rente berücksichtigt, gibt es zwei Gruppen. Der Gesetzgeber unterschied zwischen den Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 bzw. nach 1992 geboren wurden. Während für die nach 1992 geborenen Kinder eine Erziehungszeit von bis zu drei Jahren pro Kind sowohl bei Pension als auch bei Rente anerkannt wird (Kindererziehungszuschlag), wurden bei Müttern bzw. Vätern mit vor 1992
geborenen Kindern zunächst maximal nur ein Jahr, später zwei Jahre anerkannt.
Bei den Koalitionsverhandlungen zur großen Koalition zwischen CDU/CSU und SPD war es das Ziel hauptsächlich von CDU/CSU, die Gleichbehandlungslücke zu schließen. Unter maßgeblichem Einsatz der CSU mit Ministerpräsident Söder gelang schließlich ein Kompromiss. Danach wird seit 1. Januar 2019 den Rentnerinnen bzw. Rentnern mit vor 1992 geborenen Kindern, von denen laut Deutscher Rentenversicherung 9,7 Millionen Personen betroffen sind, ein weiteres halbes Jahr Kindererziehungszeit angerechnet und damit die Rente entsprechend erhöht.
Bayern hat nun als bisher einziges Bundesland die verbesserte Rentenregelung auf die Beamtenversorgung übertragen. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 gilt die Anrechnung von einem weiteren halben Jahr Kindererziehungszeit pro Kind auf die Ruhegehaltszeit. Damit können die Versorgungsbezüge entsprechend erhöht werden.
Allerdings ist weiterhin Handlungsbedarf, um auch das letzte halbe Jahr zu einer Anerkennung zu bringen. Gerade die vorhandenen Rentner und Pensionäre, die oftmals wegen fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten in der Zeit vor 1992 die Berufstätigkeit ganz aufgegeben oder zumindest unterbrochen haben, sollten der jüngeren Generation gleichgestellt werden. Dies ist auch eine klare Forderung des Deutschen und Bayerischen Beamtenbundes.
 

Unsere Angebote für Pensionäre

  • reduzierte Mitgliedsbeiträge bei vollen Verbandsleistungen
  • eigene Seniorenvertretungen im Bundes- wie auch in den Landesverbänden
  • umfassende standespolitische Interessenvertretung über eine durchsetzungsstarke Solidargemeinschaft im Bundesverband, in den Landesverbänden und im Deutschen Beamtenbund (dbb und tarifunion) mit 1,4 Millionen Mitgliedern.
  • aktuelle Informationen zu den Seniorenangelegenheiten in den Verbandszeitschriften
  • Teilnahmemöglichkeit an Verbandsveranstaltungen
  • Einzelberatungen in den Landesverbänden
  • Notfallordner für Ihre Unterlagen im Not- bzw. Todesfall

 

Wohnen im Alter