Rahmenbedingungen für digitalen Unterricht und digitale Kommunikation müssen schnellstens verbessert werden

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5. August 2020

Statement

Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), sieht im heute veröffentlichten ifo Bildungsbarometer eine klare Haltung der Eltern zu Qualität und Leistung in der Bildung.

„Die Kolleginnen und Kollegen haben während des Fernunterrichts im Rahmen der vorgefundenen Bedingungen gute, bedarfsgerechte und flexible Arbeit geleistet“, betont Böhm. Viele Kollegen hätten sich während des kurzfristigen Lockdowns auf den digitalen Unterricht umgestellt, Online-Material erstellt und Lehrerfortbildungen im Crash-Verfahren durchgeführt, um schnell und unkompliziert in der völlig neuen Situation handeln zu können.

„Dass einige Schüler den Fernunterricht als vermeintlich freie Zeit verstanden haben und sich weniger mit der Schule beschäftigt haben als mit Computerspielen und Fernsehen, ist ein Missstand, der behoben werden muss“, findet Böhm.

Wichtig sei daher, dass die einzelnen Bundesländer auf alle Eventualitäten vorbereitet seien und sowohl mit einem Plan A im Normalbetrieb als auch einem Plan B mit einer Mischung aus Fern- und Präsenzunterricht organisiert seien.

„Die Verantwortlichen sind nach wie vor gefragt, auf Länderebene verlässliche Regelungen vorzuhalten, mit denen die Schulen digital und analog arbeiten können und die weder Personal noch Schüler gefährden“, fordert Jürgen Böhm in seinem Statement.


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