Schule muss für die Jugend ein Ort der Aufklärung, der Realität und der Demokratie sein

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Nr. 19/2019

16. Oktober 2019

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), Jürgen Böhm, sieht in der Studie ein klares Zeichen, dass Bildung, Vermittlung von Wissen über naturwissenschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge für Jugendliche wichtiger denn je ist.

„Junge Menschen dürfen nicht zum Spielball von Populisten und Extremisten werden oder billigen, gut zu verkaufenden Fake-News aufsitzen. Gefordert ist ein kritisches Herangehen an gesellschaftliche Entwicklungen und keine Panikmache oder die Suche nach einfachen Sündenböcken“, so Jürgen Böhm am Rande der Vorstellung der Studie in Berlin.

In der Untersuchung werden alle vier Jahre etwa 2500 Jugendliche zwischen zwölf und 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihrem Interesse an Politik und zu ihren Ängsten befragt. Die Studie wurde von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zusammen mit Sozialwissenschaftler Mathias Albert in Berlin veröffentlicht.

Böhm fordert in diesem Zusammenhang eine klare Stärkung der Schulen und der Bildung in unserem Land. „Jugendliche von heute wollen sich austauschen, diskutieren, die Zukunft gestalten, den eigenen Weg finden.  Dazu müssen wir ihnen in den Schulen entsprechende Freiräume schaffen und ihnen Lehrkräfte zur Seite stellen, die hervorragend ausgebildet sind, Antworten auf drängende Fragen geben und Leistung fördern und fordern können.“

Allen Tendenzen, die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten der jungen Menschen einzuschränken, differenzierte Bildungswege zu negieren und die Freiheit der jungen Menschen  einzuschränken muss vehement entgegengewirkt werden.

„Unserer Jugend muss der Weg in eine glückliche Zukunft geebnet werden. Dabei helfen keine Untergangsszenarien weiter, sondern es müssen verschiedenste realistische Ziele aufgezeigt werden, die mit Engagement, Wissen und Eigeninitiative erreicht werden können“, so Böhm abschließend.

 

Pressekontakt: Waltraud Erndl, Pressesprecherin VDR, erndl@vdr-bund.de, +49 (0)15201957242


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